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Das Spielfeld des Menschseins

Warum wir mehr spielen, als wir denken – und was das für unser Leben bedeutet Ist das Leben ein Spiel? Auf den ersten Blick wirkt diese Frage provokant, vielleicht sogar verharmlosend. Schließlich geht es im Leben um Ernstes: Entscheidungen, Verantwortung, Beziehungen und Zukunft. Und doch lohnt sich ein zweiter Blick. Denn in vielen Bereichen unseres Alltags verhalten wir uns tatsächlich wie Spielende. Wir übernehmen Rollen, bewegen uns innerhalb von Regeln, reagieren auf andere Mitspielerinnen und Mitspieler und versuchen, in komplexen Situationen sinnvoll zu handeln. Der Kulturwissenschaftler Johan Huizinga beschrieb den Menschen treffend als „Homo Ludens“, als spielendes Wesen. Spielen ist demnach keine Nebensache des Menschseins, sondern eine grundlegende Form, wie wir die Welt erkunden, verstehen und gestalten. Wenn das stimmt, stellt sich eine tiefere Frage: Was ist dann die eigentliche Essenz des Menschseins – jenseits aller Rollen und Spiele? Ein hilfreicher Zugang kann das Modell des „Spielfelds des Menschseins“ sein. […]

four boy playing ball on green grass

Erlebnis versus Ergebnis!

Warum wir mehr auf das Wie achten sollten – und nicht nur auf das Was. In unserer durchgetakteten Welt regiert das Ergebnis. Wir planen, optimieren, liefern ab. Alles muss sich rechnen, alles soll sich lohnen – möglichst schnell, möglichst effizient. Doch dabei übersehen wir oft etwas Entscheidendes: Menschen wachsen nicht an Ergebnissen allein. Sie wachsen an dem, was sie erleben. Ob im Klassenzimmer, im Teammeeting oder im eigenen Leben – wer nur auf das Ziel starrt, verliert das Gefühl für den Weg. Und genau da liegt der Schlüssel: Denn nachhaltiger Erfolg entsteht nicht trotz, sondern durch gelungene Erlebnisse. Ergebniswerte versus Erlebniswerte Im Rahmen unserer #valuesmatter-Initiative sprechen wir häufig über die Unterscheidung von Ergebniswerten und Erlebniswerten. Beide sind wichtig – doch sie wirken unterschiedlich. Beide Wertetypen haben ihre Berechtigung. Aber wenn Erlebniswerte systematisch vernachlässigt werden, entstehen Defizite, die kein Zielerreichungsgrad kompensieren kann – weder in Schulen noch in Organisationen, noch im […]

man standing beside rock formation

Werte als Resilienzfaktor in haltlosen Zeiten

Wie steht es um Deine Orientierung als Führungskraft, wenn mehr oder weniger alles um Dich herum ins Wanken gerät? Wenn einer Krise die andere folgt? Oder alles gleichzeitig? Wenn unzählige Entscheidungen mit teilweise erheblicher Tragweite und unter Zeitdruck zu treffen sind? Es gibt kaum etwas Schlimmeres als innere Orientierungslosigkeit. Immer mehr Entrepreneur:innen, die ich begleite oder mit denen ich im Gespräch bin, empfinden inmitten dieser Turbulenzen inzwischen keinen Sinn mehr in dem was sie tun und haben die Perspektive für eine erfüllende Zukunftsreise verloren. Der innere Antrieb ist auf der mühevollen Strecke geblieben. Schon vor den Krisen haben wir gelernt zu funktionieren und verlernt selbst wirksam zu sein. Dieses Defizit blockiert oder erschwert jetzt die Orientierung und entwickelt sich womöglich zur existentiellen Not. Ich selbst habe das vor einigen Jahren inmitten meiner persönlichen Lebenskrise erlebt – Diagnose Burnout. Meine Welt drehte sich anders herum. Ich funktionierte nicht mehr und die […]